Essay Zum Thema Mensch Und Technic



In meiner Arbeit über das Hauptthema Maschine ersetzt Mensch, beschäftige ich mich mit der Beantwortung der Frage: Besteht ein Problem oder eine Gefahr darin, zukünftig in der Medizin diverse Computertechniken bis hin zu Robotern in die Tätigkeiten eines Arztes einzubeziehen oder diesen gar völlig zu ersetzen?

Am 8. Oktober 2004 versammelten sich Wissenschaftler und Fachleute aus dem Gebiet der Technik und der Medizin, um über Computerunterstützte Medizin und über Roboterassistierte Medizin zu diskutieren.

Computer- und Robotertechnik wird auf der ganzen Welt immer mehr zu einem wichtigen Thema. Computer und Roboter sind heut zu tage in den verschiedensten Betrieben keine Seltenheit mehr. Überall vereinfachen oder ersetzen Computer und Roboter die Arbeit der Menschen. Es gehört bereits heute zum Alltag und wird als normal angesehen wenn man sich durch Maschinen das Leben vereinfacht. Sogar in der Medizin und vor allem in Universitätskliniken gehören Computer- und Roboterunterstützte Systeme mittlerweile zur festen Ausstattung. Es werden beispielsweise in der Onkologie, Neurochirurgie, Orthopädie, HNO, der plastischen wie auch der Gesichts- und Mundkiefer-Chirurgie diverse Maschinen und Roboter eingesetzt. Dort werden sie als „intelligentes“, interaktives Werkzeug eingesetzt und im laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Die Maschinen sollen bei Operationen eine präzise und punktgenaue Handhabung garantieren und bisherige, schwerwiegende Fehleingriffe durch gestresste und überarbeitete Ärzte vermeiden. Wie wir bei dem Besuch im Marien-Krankenhaus gesehen haben, kann dieser Fortschritt der Technik neue Behandlungsmöglichkeiten in der Medizin bieten. Ich finde es in Ordnung, wenn sich die Ärzte Maschinen und Roboter zur Präzisierung ihrer Eingriffe zur Hilfe nehmen, doch wie ist es, wenn Roboter sogar im OP die Arbeit der Menschen ersetzen?

Bisher ist die Technik soweit fortgeschritten, dass man mit Hilfe von Bestrahlung bisher unheilbare Tumorzellen teilweise bis komplett vernichten kann, oder dass ein Roboter beispielsweise in der Chirurgie 1:1 den Befehlen des Arztes gehorcht und Operationen an den Patienten durchführt.
All diese Entwicklungen bringen viele Menschen zum nachdenken und so stelle auch ich mir die Frage, welche Gefahren und welche Probleme beim Einsatz von technischen Gerätschaften in Bereichen der Medizin auftreten können. Also versuche ich in den folgenden Seiten einige dieser Probleme aufzustellen und in einer Tabelle Pro- und Contraargumente gegeneinander aufzustellen.



1. Contra:

Die Entwicklung der Technik in der Medizin kann zu einer „Entmenschlichung“ und zu einer Technisierung des OP’s führen!


Diese These ist ein oftmals negativ kritisierter Effekt, der durch den Einsatz von Technik von einigen Speziallisten befürchtet wird. Entmenschlichung, das heißt dass das Verhältnis zwischen Arzt und Patient leiden kann und sich der Patient ( speziell die ältere Generation ) sich der Technik ausgeliefert fühlen kann.
Es ist ja bekannt, dass ein Krankenhausbesuch generell nicht jedermanns Sache ist und gerade die ältere Generation ist meist nur durch ein gutes Verhältnis zu einem Arzt zu einer notwendigen Behandlung zu bewegen. Daher finde ich es wichtig, dass ein solches Verhältnis zukünftig nicht durch den Einsatz von Technik in der Medizin gefährdet wird. Wäre es der Fall, dass zukünftig ein intelligenter Roboter die Leistungen eines Arztes übernimmt, so könnte es zur Folge haben, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich im Krankenhaus behandeln zu lassen. Es wird sogar zum heutigen Standpunkt der Technik in der Medizin beobachtet, dass immer mehr Patienten von immer moderner werdenden Untersuchungsmethoden abgeschreckt werden. Die Unwissenheit über mögliche Folgeschäden durch entsprechende technische Behandlungen ist meiner Meinung nach schon ein wichtiges Kriterium und eine Begründung meiner These.
Auch stelle ich es mir schwierig vor, die Patienten von den Fehlerlosen Handlungen der Maschinen zu überzeugen, denn die Gesellschaft von Heute ist auch sehr durch eine abenteuerliche Vorstellung der Technischen Endwicklung in Form von diversen Filmstreifen geschädigt. Diese Argumente sprechen für die Aufstellung einer solchen contra These…

Was jedoch wieder gegen meine contra These sprechen kann, ist das Interesse und die Fürsprache der Studienteilnehmer und der Ärzte, die sich Erleichterung durch die technische Endwicklung in der Medizin versprechen.




2. Contra:

Man kann niemals das Beurteilungsvermögen eines Menschen mit dem einer Maschine vergleichen!


Ich kann mir gut vorstellen, dass in einigen Jahren die Technik soweit gekommen ist, intelligente Roboter und Maschinen zu entwickeln, die einige Fähigkeiten der Menschen in der Präzision und Garantie zu übertreffen, jedoch kann keine Maschine das Beurteilungsvermögen eines Menschen übertreffen.
Bis heute ist die Technik so weit, dass Roboter immer Lernfähiger werden, die Sensorik immer sensibeler wird und Roboter sogar in der Lage sind zu planen. Ich stelle es mir fast unmöglich vor, dass eines Tages Roboter anstelle von Ärzten die Diagnosen stellen könnten. Würde eine Maschine einen Arzt völlig ersetzen, so müsste er meiner Meinung nach auch diese Fähigkeit des Beurteilungsvermögens beinhalten, was ich mir jedoch unmöglich vorstelle.

Zwar schreitet die Entwicklung immer weiter und schneller fort, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein entscheidendes Gegenargument zu meiner Contrathese geben wird.



















3. Pro:

Das Leiden der Patienten wird nachweislich durch die ständige Entwicklung der Technik in den Krankenhäusern herabgesetzt!

Ein sehr gutes Beispiel zu diesem Pro Argument ist die Entwicklung eines lernfähigen Herzschrittmachers, der in Deutschland in der Medizinischen Hochschule Hannover erstmals bei einem Patienten angewendet wurde.
Nur mit Hilfe moderner Technik war es den Ärzten der Medizinischen Hochschule Hannover möglich, eine Software für einen Herzschrittmacher zu installieren, ohne dass das Gerät ausgewechselt werden musste.

Ein solcher Schritt der Feinabstimmung war laut Dr. Maximilian Pichlmaier, einem Oberarzt in der Klinik Hannover, bislang nicht möglich. Dank diesem Fortschritt wird eine gezielte Therapie ermöglicht, welche die Rhythmusstörungen bei Herzkranken Menschen mit einem Herzschrittmacher zu unterdrücken und auch die üblichen Probleme der Herzschrittmacher werden durch diese Software minimiert, was das Leben eines Patienten, die bisher mit diesen Problemen belastet sind, immer mehr zu erleichtern.

Das Ziel der Medizin ist, den Patienten so gut wie möglich zu helfen, also wird auch in jedem Fall das technisch machbare durchgeführt. Dieses pro Argument ist ein Beispiel dafür, dass in der Medizin auf jeden Fall das technisch machbare ausprobiert werden sollte, und dass die Technik durch immer weitere Entwicklungen verbessert werden muss, solange das Wohlergehen der Patienten gewährleistet ist.












4. Pro:

Die Weiterentwicklung der Technik in der Medizin ist notwendig, um vielleicht zukünftig Krankheiten behandeln zu können, die bisher als unheilbar gelten!


Alleine durch die Weiterentwicklung der Technik ist es der Medizin immer näher, sogar Patienten heilen zu können, die an Krebs und bösartigen Tumoren erkrankt sind.
Alleine wenn man sich vorstellt, welch eine positive Veränderung die Technik in den letzten 20 Jahren der Medizin gebracht hat, umso positiver guckt man in die Zukunft der Technik in der Hoffnung, dass sich alles weiterhin so gut entwickelt wie es bisher der fall war. Zum Beispiel die Computertomographie und verschiedene Bestrahlungen der Chemotherapie sind ein gutes Ergebnis der technischen Forschung in der Medizin, gerade in der Richtung der gefährlichen Krebsbehandlung. Zu der Technischen Entwicklung in der Medizin zählen nicht nur die Entwicklung an Robotern die den Ärzten die Arbeit erleichtern, sondern auch die Entwicklung der Kleinigkeiten wie Mikrochips, die in der Medizin mehr und mehr an Bedeutung gewinnen.
Somit gehören Mikrochips, die im Auge als Nervenzellenersatz dienen, in diesem Jahr als eines der fortgeschrittensten Erfolge in der Mikrochipforschung für medizinische Zwecke. Die Mikrochips sollen bei Erkrankungen der Hornhaut vor allem die Transplantatabstoßung nach einer Hornhautübertragung verhindern.
Auch zur Behandlung von Hirntumoren werden Mikrochips entwickelt, welche in das Gehirn transplantiert werden und dort lokal bestrahlen, jedoch steht diese Entwicklung noch in Diskussion.
Diese und andere Weiterentwicklungen unterstützen das pro der technischen Entwicklung in der Medizin.








5. Contra:

Es gibt bereits erste Fehltritte in der „Robomedizin“!


Der Medizinische Dienst der deutschen Krankenkassen kam in einem „Grundsatzgutachten“ über Robotergesteuerte Fräsverfahren bei Hüftoperationen zu einem schlechten Ergebnis. Aufgrund dieses Gutachtens und etwa 120 Geschädigte Patienten habe die Methode dach der Zeitung „Der Spiegel“, „weiterhin den Charakter eines experimentellen Verfahrens“.
Diese Operationsmethode habe „weiterhin den Charakter eines experimentellen Verfahrens“. Eine Überlegenheit gegenüber „der handgefrästen Implantation“ von in diesem Fall künstlichen Hüften sei nicht bewiesen und es sei „eine Häufung von operationsspezifischen Komplikationen“ nachweisbar.

Durch diesen Vorfall hat der Einsatz von Robotern im OP für große Aufruhr unter den Gegnern einer solchen Weiterentwicklung der technischen Medizin gesorgt. Dieses Ereignis unterstützt die generell zu bedenken führenden contra Argumente der Gegner von „Technik im OP“.


















6. Pro:

Durch die Fortschritte der Technik ist es sogar möglich, Astronauten im Weltall von der Erde aus zu behandeln!


Ein weiteres erstaunliches Ergebnis der Technik ist die Ärztliche Ferndiagnose für Austronauten.
Es soll über Satellitenverbindung möglich sein, Astronauten auf Raumstationen im All durch Ultraschalluntersuchung zu helfen. Die europäische Raumfahrtorganisation ESA hat zum ersten mal erfolgreich ein Ferndiagnosesystem mit Roboterarm für Ultraschalluntersuchungen getestet. Bei dem Versuch wurde ein Patient auf dem französischen Spitalsschiff Scirocco von einem Radiologen des St.-Anne-Spitals in Toulon untersucht. Dieser Spezialist steuerte dabei von seinem Schreibtisch auf dem Festland aus über eine Satellitenverbindung den Roboterarm für die Echokardiographie. Zusätzlich war der Radiologe mit dem behandelnden Arzt über ein Telekonferenzsystem verbunden.

Durch dieses Erfolgserlebnis erlangt die internationale Technikforschung großes Ansehen und macht zunächst einige negative Anschuldungen zunichte. Es gab viele Kritiker, die dieses Vorhaben als „schier unmöglich“ bezeichneten. Unter anderem zeigt dieses Projekt, was im Zuge der Technik alles möglich ist.















7. Pro:

In den USA stehen bereits einige mechanische „HelpMates“ sehr erfolgreich in Betrieb.


In den USA ersetzen diese mechanischen „HelpMates“ Arbeitskräfte und dienen für den Transport von Medikamenten, Krankenakten und Röntgenbildern. Damit von vornherein einige Kritikpunkte ausbleiben, wurden an den Robotern Fingerabdruck-Scanner eingebaut, die zur Sicherheit der Medikament-Verteilung dienen. Die USA sind die ersten, die begonnen haben, Roboter in den Krankenhäusern in Betrieb nehmen. Die Technik ist bisher noch nicht ausgereift genug, Roboter selbstständig operieren zu lassen, daher werden sie hauptsächlich für Botengänge eingesetzt. Sie bringen Blutproben ins Labor, versorgen ganze Stationen mit Medikamenten, überbringen Röntgenbilder oder befördern Bettwäsche. Derzeit sind in den US-Krankenhäusern rund 120 sogenannte „Bots“ im Krankenhaus-Einsatz und die Tendenz steigt dank einiger erzielter Erfolge und es liegt noch nicht eine Beschwerde vor. Diese besonderen Roboter sind mit Sensoren ausgestattet, die ihnen beim „Sehen“ helfen sollen. Der Roboter Tug und der HelpMate können unterscheiden, ob eine Person oder etwa ein Paket vor ihm steht. Über Radiowellen können sie den Lift rufen und automatische Türen öffnen. Sie sind mit Programmen ausgestattet, mit deren Hilfe sie sich orientieren können oder den richtigen Zeitpunkt zum Einsteigen in einen Lift berechnen. Die Ärzte in den Krankenhäusern sind von der Freundlichkeit der Blecharbeiter begeistert, welche sie auf englisch und spanisch auffordern aus dem Weg zu gehen, und bedanken sich zum Anschluss.
Werden die technischen Entwicklungen weiterhin so schnell fortschreiten, so werden diese mechanischen Helfer schon bald in den Krankenhäusern der gesamten Welt zu finden sein.






8. Contra:

Durch den Einsatz von Robotern und Maschinen in den Krankenhäusern kommt es zu weiteren Verlusten der Arbeitsplätze, was der heutigen wirtschaftlichen Situation nicht zu gute käme!


Würden international Roboter zur Ersetzung der Arbeitsleistungen von beispielsweise Krankenpflegern, eingesetzt, so gingen deren Arbeitsplätze verloren und auch Ausbildungsplätze für Interessenten an einem festen Arbeitsplatz im Krankenhaus gehen verloren.
Auch wenn die Roboter nur vereinzelt zum Einsatz kämen, so würden immer noch den Angestellten die Arbeit nicht erleichtern, sie würden ihnen die Arbeit komplett abnehmen, was auf Dauer zu einem monotonen Arbeitsklima im Krankenhaus führen kann. Auch müssten die Roboter gegen Diebstahl und sonstige mögliche Probleme versichern, wobei auch der finanzielle Aspekt eine Rolle spielen würde.






















9. Pro:

Ein Mensch ist nicht so strapazierfähig wie ein Roboter, ein Mensch ermüdet und neigt nach langen OP’s oder generell nach langer Belastung zu Fehlern!


Jeder Mensch ist bis zu einem bestimmten Maß strapazierfähig, jedoch können manche OP’s bis zu 34 Stunden am Stück dauern und fordern enorme Ausdauer und Geschick von den Ärzten. Niemand kann versichern, dass es nach so einer gewaltigen Anstrengung und Konzentration nicht zu Fehlern kommen kann, was bei einer Operation verheerende Folgen haben kann. Die Geschichte der Medizin hat einige tragische Vorfälle aufgrund von Konzentrationsschwächen vorzuweisen, was tragisch, aber leider nicht zu ändern ist. Mit Robotern könnte man solche Ausfälle verhindern, da diese keine körperlichen schwächen haben und tagelang am stück routiniert durchoperieren könnten. Auf diese Weise könnten also Fehler von Ärzten und einige Todesfälle oder schwere Endzündungen aufgrund von Konzentrationsschwächen vermieden werden.




















These 10 als Fazit:

Es ist derzeit noch nicht möglich, genaue Aussagen zur Entwicklung der Roboter- und der Maschinentechnik zu geben und ich kann trotz meiner pro und contra Argumente nicht wirklich feststellen, ob gravierende Probleme oder Gefahren von der Robotechnik im OP und generell in der Medizin ausgeht!

Nach meinem Versuch, meine oben gestellte Frage mit Hilfe von einigen pro und contra Argumenten zu beantworten, kann ich nicht genau sagen ob Probleme oder Gefahren von solchen Maschinen im Krankenhaus ausgehen können. Anhand der sich immer wieder ausgleichenden pro und contra Argumenten kann ich nur meine eigene persönliche Meinung zu diesem Thema abgeben.
Ich finde nach genauerem betrachten meiner pro und contra Thesen, dass die zukünftige Entwicklungsarbeit an Robotern und computergesteuerten Maschinen im Krankenhaus den Menschen schon durch Genauigkeit und Präzision helfen kann, man jedoch auch die nicht unwesentlichen Nachteile von einem solchen Einsatz im Krankenhaus bedenken sollte. Meiner Meinung nach sollte man zusehen, ein gerechtes Mittelding zwischen Arzt, Maschine und Patienten finden sollte, denn wenn bewiesen werden kann, dass Roboter die einwandfreie besseren OP’s durchführen, so sollte immer das Wohlergehen der Patienten im Vordergrund stehen und das technisch machbare sollte dann auch durchgesetzt werden…





Dieses Referat wurde eingesandt vom User: scope.SI




Kommentare zum Referat Roboter ersetzt Mensch:


Bad Laasphe.   Heute kochen wir Kaffee mit Pad-Maschinen, früher benötigte man eine Kaffeemühle. Die technische Entwicklung hat unser Leben verändert. Zeus-Reporterin Maja Linde vergleicht unseren Alltag mit dem vor 100 Jahren.

Hat die moderne Technik unser Leben verbessert?

Heutzutage kennen viele junge Menschen ihren Alltag nicht mehr ohne die Hilfe von moderner Technik. Doch wie war das früher? Und vor allem: Geht es uns heute besser als in alten Zeiten?

Frühmorgens, der Wecker klingelt. In heutigen Zeiten nehmen viele Menschen ihr Handy mit dem Lieblingslied als Wecker oder ausgeklügelte Wecker mit Radio, Lichtprogrammen oder Naturgeräuschen. Früher jedoch wurden die Menschen vom Läuten der Kirchturmuhr geweckt.

Bei den meisten jungen Leuten folgt dann der Blick auf ihr Smartphone, um informiert zu sein, was es im Freundeskreis, der Politik oder sonst im Weltgeschehen Neues gibt. “So kann ich mit meinen Freunden in Kontakt bleiben“, erklärt ein 15-jähriger Befragter. Früher war es nicht so einfach, sich mit anderen Menschen auszutauschen. Das Telefonieren war sehr teuer und Briefe brauchten lange Zeit, um von A nach B zu gelangen.

Danach kommt das morgendliche Duschen. In alten Zeiten war es kaum vorstellbar, sofort warmes Wasser aus einem Hahn zu bekommen. Dieses musste erst aufgewärmt werden und sich waschen mit warmem Wasser an jedem Tag war ohnehin undenkbar. Nach dem Duschen wird gefrühstückt. Viele Leute schieben einfach ein paar Toasts in den Toaster und bestreichen sie mit Marmelade, die sie im Supermarkt gekauft haben. Früher war es aber viel aufwändiger. Denn man musste selber Brot meistens selbst backen und die Marmelade wurde gerade in den Dörfern noch vom selbstgezogenen Obst gekocht.

Und natürlich darf der Kaffee nicht fehlen. Heutzutage legt man ein Pad in die moderne Kaffeemaschine und los geht’s. Im Gegensatz dazu musste man in alten Zeiten erst mit der Kaffeemühle die gerösteten Bohnen mahlen, das Wasser erhitzen und dann erst konnte man das Kaffeepulver aufgießen.

Tippen schneller als das Schreiben mit der Hand

Nach dem Frühstück fährt man mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Das ermöglicht es vielen Menschen, sich eine weiter entfernte Arbeitsstelle zu suchen und natürlich hat man mehr Auswahl bei der Berufswahl. Wohingegen man früher eine Arbeitsplatz im Dorf oder der Stadt hatte. Denn damals war es nicht üblich, ein oder zwei Autos zu haben. Dann, auf der Arbeit, wird extrem viel mit dem Computer gearbeitet. Dieser erleichtert die Arbeit sehr – und zusätzlich ist das Tippen schneller als das Schreiben mit der Hand. Auch E-Mails oder Websites von Unternehmen gab es früher noch nicht.

Nach der Arbeit hat man vielleicht noch einen Arzttermin. In den letzten Jahren hat die Entwicklung von Medikamenten einen enormen Fortschritt gemacht. Vor ungefähr 120 Jahren gab es beispielsweise noch kein Antibiotikum. Heute wird dies als ganz normal angesehen. Und dann, wenn man abends wieder nach Hause kommt, sieht man fern oder surft im Internet. Auch diese Möglichkeiten hatte man früher nicht, sondern man las und ging früh schlafen..

Mein Fazit ist, dass das Leben heutzutage durch die moderne Technik viel bequemer ist. Jedoch verbraucht es auch deutlich mehr Ressourcen als früher und produziert mehr Müll.

Maja Linde, Klasse 9c, Gymnasium Schloß Wittgenstein, Bad Laasphe

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